PROJEKTE

2017

Gib Dingen ein zweites Leben

Im Rahmen der Woche der Abfallvermeidung waren wir am 18.11.2017 in der Innenstadt unterwegs. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern wie dem Ökolöwen, dem Umweltinformationszentrum (UiZ), der Stadtreinigung Leipzig oder der Verbraucherzentrale konnte man uns von 11.00 -16.00 Uhr in Leipzig auf der Petersstraße, Höhe Musikschule antreffen.

Besuchermagnet war wieder unser Glücksrad, bei dem es rund um das Thema Vermeidung und Entsorgung von Abfall ging. Mit unserem Abfalltrennungsspiel sorgten wir für Begeisterung bei zahlreichen Kindern. Trotz eisigem Wind führten wir im Anschluss mit den Eltern viele Gespräche über die richtige Abfalltrennung und konnten mit einigen Mythen aufräumen.

Unter dem Motto „Gib Dingen ein zweites Leben“ präsentierten sich unsere Partner an drei Ständen u.A. eine große Tauschecke der Stadtreinigung und die Reparaturecke des Cafés Kaputt. Zahlreiche Tipps zur Abfallvermeidung und zum Energiesparen stellte der Verbraucherschutz zur Verfügung. Zusätzlich wurden viele Bastelmöglichkeiten durch das Upcyclingprojekt „Restlos“ angeboten und begeisterte damit Jung und Alt.

Nur wer wählen geht, darf später meckern?

Im Vorfeld zur Bundestagswahl 2017 haben wir am Donnerstag den 21. September 2017 eine Informationsveranstaltung unter dem Titel „Nur wer wählen geht, darf später meckern?“ auf dem Leipziger Augustusplatz durchgeführt. Dort haben wir über die zur Wahl stehenden Parteien – große sowie kleine – und deren Wahlprogramme, den Ablauf der Wahlen, und weitere Möglichkeiten seine Interessen in der deutschen Demokratie zu vertreten aufgeklärt.Für unsere Aktion konnten wir wertvolle Unterstützung von verschiedenen Gruppen anwerben. So erregten Herr Tittmann und sein Team von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung aus Dresden mit ihrem analogen Wahl-O-Mat und dem Infomobil viel Aufmerksamkeit. Zudem war die Initiative „Informiert wählen“ vor Ort, die das Gespräch mit Passanten suchte. Deren Flyer mit dem neutralen Vergleich der Wahlprogramme der sechs größeren Parteien waren ein wichtiger Aufhänger, um mit Bürgern in den Dialog zu kommen. Auch wir durften die Flyer nutzen und konnten dieses unzählige Mal an noch unentschlossene Wähler verteilen.In den Tagen zuvor haben wir durch Aushänge sowie Mitteilungen in der LVZ und beim Radio Leipzig auf unsere Aktion aufmerksam gemacht. Doch auch viele Passanten blieben an unserem Stand stehen und studierten das Plakat mit den Musterstimmzetteln, die sie sonst erst in der Wahlkabine gesehen hätten. Auch Erstwählern konnten wir weiterhelfen, indem wir mit ihnen diskutierten, was der Unterschied zwischen der Erst- und der Zweitstimme ist und ob man beim ankreuzen Selfies von sich machen darf. Positiv überrascht hat uns, dass viele Passanten schon per Briefwahl ihre Stimme abgegeben hatten. Dank unseres interaktiven Spiels, in welchem man die Verfassungsorgane unserer Demokratie zuordnen konnte, und des Quiz‘ am Glücksrad konnten wir Fragen zu den Wahlen und unserer Staatsform beantworten und zu einem besseren Verständnis darüber beitragen. Auch mit etlichen unzufriedenen und zweifelnden Bürgern kamen wir uns Gespräch, und haben mit neutraler Haltung und fachlicher Argumentation den einen oder anderen doch überzeugen können, am Sonntag wählen zu gehen.Für uns war es eine sehr intensive, erfolgreiche und rundum gelungene Veranstaltung und wir wollen uns auch bei den vielen Helfern, Freunden und Familienmitgliedern bedanken, die unsere Veranstaltung erst ermöglicht haben!Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,eure Die QuernetzerPs.: Die WELT hat uns am Aktionstag besucht und über uns geschrieben.

Beiträge zur europäischen Woche der Abfallvermeidung

Vom 18.-26. November 2017 findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. Die Quernetzer unterstützen dieses Event zum Auftakt in Leipzig am 18.11.2017 von 11:00 bis 16:00 Uhr auf der Petersstraße Höhe Musikschule. Ihr könnt euch außerdem auf viele Infos zum Thema Abfall und dessen Vermeidung sowie eine kleine Challenge für alle Interessierten freuen. Alle Infos dazu findet ihr in den nächsten Tagen hier oder auf unserer Facebook-Seite.Hier geht es zur Facebook-SeiteMehr Infos zur Abfallvermeidungwoche und unserer Challenge
Einfach mal schnell einen Plastiklöffel anstatt des gewöhnlichen Bestecks auf einer Party benutzen, weil man zu faul zum abwaschen ist… Wer kennt diese Situation nicht?Doch was die meisten nicht wissen, die Produktion dieses Einweggeschirrs ist extrem unnachhaltig und außerdem werden nach dem Gebrauch auch noch große Mengen an Abfall produziert.https://www.youtube.com/watch?v=ebuRHcv7TtIUm darauf aufmerksam zu machen, wieviel Abfall tatsächlich im Haushalt anfällt, organisieren wir eine Online-Challenge. Sammle dazu deinen Abfall in vier Kategorien (Biomüll, Restmüll, gelbe Tonne bzw. Verpackung, Pappe/Papier) vom 20.-26.11.2017 und wiege ihn. Verrate uns anschließend das Gewicht deines Abfalls unter https://www.bullsheet.de/T/Test_919Z8nLW3Xmb und vergleiche dich mit Anderen.Unter allen TeilnehmerInnen werden am Ende der Aktion Preise verlost. Begleitend zur Challenge informieren wir täglich über die Problematik des Abfalls und bieten Anregungen zu dessen Vermeidung.https://www.wochederabfallvermeidung.de/…/challenge-abfall…/
Was glaubt ihr – wieviel Abfall, der in der schwarzen Tonne in Leipzig landet gehört tatsächlich dort hinein?Die Restabfallanalyse der Stadtreinigung Leipzig zeigts: Es sind nur 30%. Ein Großteil des Inhalts sind Wertstoffe, die eigentlich in andere Tonnen gehören und dort dem Rohstoffkreislauf wieder zugänglich gemacht werden könnten.
Kunststoffe werden wegen ihrer chemischen Beständigkeit und langen Haltbarkeit als Material hochgeschätzt. Doch genau das wird zum Problem, wenn täglich große Mengen Plastik in die Ozeane gespült werden. Das Sky Ocean Rescue Team zeigt mit ihrem Wal, wieviel Plastik jede Sekunde (!) in den Weltmeeren landet.Etwa 450 Jahre dauert es, bis sich Plastik tatsächlich zersetzt. Zuvor wird der Kunststoff durch Sonneneinstrahlung und Reibung in kleinste Teilchen zerbröckelt und gelangt so in die Nahrungskette – und auch auf unsere Teller. Dabei würde wohl keiner von uns freiwillig in eine Plastikflasche beißen?!Es wird geschätzt, dass im Jahr 2050 die Gesamtmasse des Plastiks die der Fische in den Ozeanen übersteigtMehr Infos unter: http://news.sky.com/feature/sky-ocean-rescue-10734494
Mit dem gestrigen Post wollten wir darauf aufmerksam machen, dass Plastik im Meer ein Problem ist. Heute zeigen wir euch in einer Grafik, wie der Müll überhaupt ins Meer gelangt (Quelle: WWF).
Morgen sind wir gemeinsam mit zahlreichen Partnern von 11-16 Uhr in Leipzig auf der Petersstraße, Höhe Musikschule anzutreffen. Unter dem Motto „Gib Dingen ein zweites Leben“ erwarten euch im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung eine große Tausch- und Reparaturecke, zahlreiche Tipps zur Abfallvermeidung und zum Energiesparen sowie lustige Spiele und ein Bereich zum Basteln. Wir würden uns über euren Besuch freuen!
Alljährlich steigt die Kaufkraft, der Umsatz, der Müll. Die Märkte freuen sich – die Umwelt eher nicht.Wir möchten zur Diskussion anregen: Was brauchen wir wirklich? Geht das auch anders? Lokal gekauft oder bei Amazon bestellt? Verpackt oder nackt? Schreib uns gern unter diesem Post wie du Weihnachtsmüll vermeidest oder verringerst und diskutiere auch mit deinen Freunden und deiner Familie! Nur gemeinsam können wir was ändern.Nächste Woche posten wir noch eine Sammlung von Tipps zum Weihnachtsmüllsparen.Statistik zum Weihnachtsumsatz:https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/BinnenhandelGastgewTourismus/Weihnachtsgeschaeft.pdf?__blob=publicationFileNoch mehr zum Thema Weihnachten:https://de.statista.com/themen/246/weihnachten/
Liebe TeilnehmerInnen,morgen geht’s los! Schaffst du es weniger als 5,2 kg Abfall zu produzieren?Sammle und wiege deinen Abfall in den vier Kategorien Biomüll, Restabfall, gelbe Tonne bzw. Verpackung und Pappe/Papier vom Montag, den 20.11. bis Sonntag, den 26.11.2017. Verrate uns bis Dienstag, den 28.11.2017 das Gewicht deines Abfalls unter https://www.bullsheet.de/T/Test_919Z8nLW3Xmb und vergleiche dich mit Anderen.Unter allen TeilnehmerInnen werden am Ende der Aktion Preise verlost. Begleitend zur Challenge gibt es täglich Informationen und Anregungen zur Abfallvermeidung. Wenn du mitmachen willst, dann entsorge heute deinen Abfall in der richtigen Tonne und dann kann es losgehen!https://www.wochederabfallvermeidung.de/…/challenge-abfall…/
Der Stoffbeutel als Alternative zum Plastikbeutel ist den Meisten bestimmt nicht neu.Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, ist bei „Einfach Unverpackt“ in der Südvorstadt in Leipzig genau richtig. Hier könnt ihr die alltäglichen Dinge ohne Plastikverpackung einkaufen. Einfach ein Glas oder eine Dose mitbringen und los geht’s. Kaffee, Tee, Nudeln, Müsli, sogar Waschmittel oder Seife und vieles mehr findet ihr im Laden.Schaut am besten einfach mal bei Christin, Pierre und ihrem Team vorbei und lasst euch überraschen, wie einfach ihr Abfall aus Plastik vermeiden könnt.Und wo geht ihr unverpackt einkaufen?https://www.einfach-unverpackt.de/
Organischer Haushaltsabfall müsste eigentlich „Wertstoff“ heißen, denn er lässt sich zu 100% recyceln. Doch leider landet immer noch viel Biomüll im Restabfall und einiges an Plastik in der Biotonne.Im Jahr 2015 wurden in Leipzig durchschnittlich 35 kg Bioabfall pro Einwohner eingesammelt, in Görlitz waren es 92 kg. Das lässt sich steigern!Und auch Plastik in der Biotonne muss nicht sein. Du kannst beim Ökolöwe Umweltbund Leipzig e.V. Aufkleber für die Biotonne gratis bestellen, um auch deine Nachbarn darauf aufmerksam zu machen.https://www.oekoloewe.de/agabfall.html
Jahr für Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von circa 25 Milliarden Euro im Müll. Um diese Menge zu transportieren, sind 440.000 Sattelschlepper notwendig. Hintereinander gestellt, ergibt das die Strecke von Oslo nach Lissabon und zurück.Zur Verschwendung tragen alle bei: Hersteller, Landwirtschaft, Handel und Verbraucher.https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/lebensmittel-zwischen-wertschaetzung-und-verschwendung-6462Hier ein paar einfache Tipps, die an allen Entstehungspunkten ansetzen:ContainernContainern ist die Nutzung bereits weggeworfener Produkte – besonders von Supermärkten.Manche Supermärkte sind vertraglich dazu verpflichtet ihre Warenregale (auch mit frischen Waren) bis Ladenschluss vollgefüllt zu haben, um den Konsumenten eine große Auswahl zu bieten. Deswegen werden auch sehr gute Produkte entsorgt. Weitere Informationen und rechtliche Hinweise sind hier zu finden:https://kreaktivisten.org/howtos/direct-action/containern/WochenmarktUnter der Woche in Leipzig nicht verkaufte Nahrungsmittel werden supergünstig fast jeden Samstag auf dem XXL-Verbrauchermarkt am Sportforum verkauft:http://www.leipzig-leben.de/verbrauchermarkt-sportforum-leipzig/To-good-to-go (TGTG-App)Restaurants entsorgen ebenfalls viele Lebensmittel im Abfall. Überproduzierte Mahlzeiten können zum reduzierten Preis über eine kostenlose App vermittelt werden. Das Tolle daran: eine klare Win-Win-Situation – Restaurants müssen ihr gutes Essen nicht entsorgen, die Kunden bekommen eine leckere Mahlzeit für durchschnittlich 3€ und lernen neue Läden in ihrer Umgebung kennen, während wertvolle Ressourcen geschont werden!https://toogoodtogo.de/Backwaren vom VortagNachhaltig. Regional. Lecker. Günstig.Gibt es im:NIX TONNE Leipzig Vortagsbrotladen & Café Bornaische Straße 50 Leipzig-ConnewitzResternte und eigene Ernte Bereits am Anfang der Lebensmittelkette bleiben viele Reste auf dem Acker zurück, weil sie krumm und schief sind oder andersartig nicht in die Norm passen. Diese können oft kostenlos eingesammelt werden oder sie sind öffentlich zugänglich, wie wilde Pflaumen und Brombeeren.http://www.haushaltsgeld.net/nach-bauern-ernten-kostenlos-obst-gemuese-einsammeln.htmlhttp://www.frucht-bar.org/ https://mundraub.org/
Nach Angaben der deutschen Umwelthilfe, werden in Deutschland stündlich 320.000 Coffe to go-Becher verbraucht. Das bedeutet auf ein Jahr bezogen fast drei Milliarden Einwegbecher, was umgerechnet 40.000 Tonnen nicht recycelbarem Abfall entspricht.Daher gibt beispielsweise die Deutsche Bahn 20 Cent Rabatt, wenn die KundInnen auf einen Pappbecher verzichten und auch bei Starbucks gibt es einen Preisnachlass von 30 Cent, wenn Gäste ihre eigenen Becher verwenden. Direkt in Leipzig reagiert auch das Studentenwerk auf die Einwegbecherproblematik und verlangt 20 Cent mehr beim Kauf eines Heißgetränks im Pappbecher.Ein weiterer interessanter Ansatz ist das Pfandsystem „REFILL IT!“ des solidarischen Kaffeehandels El Rojito. KundInnen erhalten hierbei einen nachhaltigen Mehrwegbecher gegen einen Pfand von 1,50 Euro und können diesen in allen teilnehmenden Lokalitäten nachfüllen lassen oder zurückgeben. Auch der Leipziger Vortagsbrotladen Nix Tonne in Connewitz nimmt an diesem Pfandsystem teil.Kennt ihr Bäcker und Cafés, die das Mitbringen eigener Becher unterstützen oder sogar mit Pfandsystem arbeiten?
Die Umweltauswirkungen von Mikroplastik werden kontrovers diskutiert. Nicht nur in Peelings, auch in Duschgels, Rasierschaum und Sonnencreme findet man Mikroplastik. Inzwischen ist es über das Abwasser schon in die Meere gelangt. Doch gerade in Kosmetika kannst du darauf verzichten und beim Kauf auf die Inhaltstoffe achten. Greenpeace hat dazu eine Checkliste herausgegeben:https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20170502-greenpeace-kurzinfo-plastik-kosmetik.pdfNoch mehr auschecken kannst du mit dem Code-Checker. Mit dieser App findest du mittels eines Fotos des Barcodes sehr einfach heraus, was in deinem Produkt schädlich ist. Übrigens gilt das auch für alle anderen Waren wie z.B. Lebensmittel:https://www.codecheck.info/Mehr Infos findest du hier:https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf
Der Online Versandhandel scheint viele Vorteile zu bieten: du kannst bequem von zu Hause bestellen und sparst vielleicht Zeit und Geld. Aber hast du dich auch schon mal über die viele Versandverpackung geärgert?Weil Bestellungen meist nicht in ihrer Produktverpackung transportiert werden können, benötigen sie eine zusätzliche Versandverpackung – so entsteht ziemlich viel Abfall. Die CO2-Bilanz ist bei der eigenen Fahrt in die Stadt nicht zwangsläufig schlechter, vor allem wenn man bedenkt, dass 30 bis 50% aller Pakete zurückgeschickt werden.Wir empfehlen vor der nächsten Onlinebestellung folgendes zu bedenken:
  • gibt es das Produkt nicht doch im Geschäft um die Ecke?
  • besonders gelieferte Lebensmittel benötigen viel Polstermaterial
  • verteile deine Einkäufe nicht wegen minimaler Preisvorteile auf mehrere Anbieter
  • Kleidung und Schuhe werden übermäßig oft zurückgeschickt
  • das Flair deines Wohnortes entsteht gerade durch die vielen kleinen Läden und großen Einkaufsstraßen
Hast du noch Ideen oder Anregungen zu diesem Thema? Lass es uns wissen!
Wie oft kommt es vor, dass du dir denkst: „Wieso habe ich eigentlich keine Bohrmaschine, um diesen Bilderrahmen an die Wand zu bekommen?“ oder „Wo ist die Stichsäge, wenn man sie mal braucht?“. Anstatt dich für diese meist seltenen Momente mit einem Arsenal an Elektrogeräten zu wappnen, gibt es eine sehr clevere, günstige und ressourcenschonende Lösung: Zahlreiche Plattformen und Läden, wie z.B. „Leila Leipzig“ verleihen nicht nur Elektrogeräte zu einem fairen Preis.http://leila-leipzig.de/Und auch wenn der Fön mal seinen Geist aufgibt, muss der nicht unbedingt sofort entsorgt werden. In Einrichtungen, wie z.B. dem „Café kaputt“ in Leipzig kannst du gemeinsam mit ehrenamtlichen Experten mal schauen, ob du das Gerät nicht einfach selbst reparieren kannst.http://reparieren-in-leipzig.de/das-cafe-kaputt/Eine große Übersicht über „Repair Cafés“ findest du unter:https://repaircafe.org/de/besuchen/
Die diesjährige europäische Woche der Abfallvermeidung ist nun vorbei. Wir hoffen, dass wir einige Ideen und Anregungen geben konnten, um in Zukunft Abfall zu vermeiden. Natürlich sind wir jetzt auf die Ergebnisse unserer Challenge gespannt. Tragt eure Werte bitte bis Mittwoch in die Tabelle ein, die ihr unter folgendem Link findet: https://www.bullsheet.de/T/Test_919Z8nLW3Xmb/index.php… Unter allen Teilnehmern verlosen wir attraktive Preise.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen
Restmüll und schwarzer Tonne?

Unter dem Titel „Was ist der Unterschied zwischen Restmüll und der schwarzen Tonne?” haben wir am Donnerstag, den 10. August 2017 in Leipzig an der Sachsenbrücke unsere erste öffentliche Aktion ausgerichtet. Diese beschäftigte sich mit den Themen Mülltrennung und Abfallvermeidung.
Die Veranstaltung bestand aus drei Elementen. Neben einem Pavillon mit Infomaterialien gab es ein Glücksrad, an denen wir den Besuchern mit unseren Fragen zum Thema Müllaufkommen in Leipzig, Mülltrennung und Abfallvermeidung oft Kopfzerbrechen bereiteten. Auch unser Wettrennen, bei dem der Inhalt eines gemischten Müllbeutels auf die einzelnen Tonnen aufgeteilt werden musste, wurde gern gespielt. Besonders durch diese zwei Elemente und durch den provokanten Titel unserer Aktion ist es uns nicht nur gelungen, die bereits durch Radio- und Flyerwerbung auf die Aktion aufmerksam gewordenen Menschen zu informieren, sondern auch viele Passanten an unseren Stand zu locken. In einer Vielzahl von Gesprächen konnten wir Fragen beantworten, Aha-Effekte erzeugen und auch viele Argumente von Skeptikern entkräften, denn Mülltrennung und Abfallvermeidung sind sinnvoll und ein wichtiger Baustein von umweltbewusstem und nachhaltigem Handeln.
Getreu unserem Ziel verschiedene Gruppen zu vernetzen und zu aktivieren, ist es uns gelungen sowohl die Stadtreinigung Leipzig, die Zentraldeponie Cröbern als auch den Ökolöwe Umweltbund Leipzig e.V. für unsere Aktion zu begeistern. Sie bereicherten die Veranstaltung nachhaltig mit ihrem Infomaterial und durch ihre persönliche Anwesenheit. Für diese Unterstützung und die große, positive Resonanz zur Aktion als auch zu unserem Konzept möchten wir uns herzlich bedanken!