PROJEKTE

2021

Runder Tisch Mehrwegstadt Leipzig

Nicht erst seit Corona-Zeiten ist eine Bestellung nach Hause oder das Mitnehmen von Speisen und Getränken in der Gastronomie mit vielen Einwegverpackungen verbunden. Oft finden sich die Verpackungen direkt oder indirekt in der Umwelt wieder, weil sie nicht richtig entsorgt wurden. Im besten Fall landen sie nach einer kurzen Verwendung  im Abfall und werden recycelt. Doch auch für das Recycling werden eine Menge Energie und Ressourcen benötigt.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, gibt es Lösungen, die die Verwendung eigener Gefäße und/oder Mehrweglösungen mit Pfandbehältern beinhalten. Diese werden aber aktuell noch nicht flächendeckend genutzt. Der runde Tisch „Mehrwegstadt Leipzig“ soll eine Strategie entwickeln, wie es unter Berücksichtigung des aktuellen Status Quo gelingen kann, die Verbreitung von Mehrweglösungen in Leipzig bis Ende des Jahres signifikant zu steigern. Leipzig soll deutschlandweit zum Vorreiter und Vorbild bei der Verwendung von Mehrweglösungen in der Gastronomie werden!

  • Stadt Leipzig
  • Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen
  • Recup
  • Zero Waste Living in Leipzig Community group
  • DAA Leipzig
  • Bäckerei Luckas
  • BUND
  • Heldenküche
  • Leipziger Osten Quartiersmanagement
  • Vytal
  • Lieber Lose
  • Impact Hub Leipzig
  • OZEANKIND e.V. 
  • CleanUp Leipzig
  • Umweltinformationszentrum Stadt Leipzig (UiZ)
  • Stadtreinigung Leipzig

Fakt oder Fake: Wirst Du von Echsenmenschen regiert?

Wir haben einen Workshop zu Fakenews gegeben. Dabei haben wir uns die Frage gestellt, wie müssen gute Nachrichten sein? (REAL müssen sie sein.) Neben der inhaltlichen Frage was Fakenews sind und wie man sie erkennt, haben wir erörtert, warum wir für Fakenews überhaupt so anfällig sind. Letztendlich war es sehr viel Psychologie und weniger Fakten rund um Fakenews. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Workshops waren begeistert.

Danke an dieser Stelle nochmal an Chris für seine phänomenale  Rolle als Workshopleiter.

gemeinsam schultern: Ein (Näh-)Projekt für Frauen mit häuslicher Gewalterfahrung

Die wenigsten Betroffenen von häuslicher Gewalt wenden sich an vertraute Personen oder nehmen professionelle Hilfsangebote in Anspruch. An dieser Stelle möchte das Projekt „gemeinsam schultern“ einen Anknüpfungspunkt für Zivilcourage, Solidarität und Vernetzung von Akteurinnen schaffen, sowie zur Prävention von häuslicher Gewalt beitragen.

Der Kurs hat einen Stressbewältigungs-, Entspannungs- und Achtsamkeitsansatz. Betroffenen Frauen soll die Möglichkeit geboten werden, sich in einem geschützten Raum handarbeiterisch zu betätigen, der Arbeit gegenüber und auch gegenüber sich selbst achtsam zu begegnen, in einem geschützten Raum in offenen Austausch zu gehen und auch belastenden Themen Raum zu geben.

Dies wird unter textil gestalterischer Fachanleitung und mit professioneller psychologischer Begleitung umgesetzt. Die Teilnehmerinnen sind vor Herausforderungen im Umgang mit den Textilien gestellt und können im Zuge der Lösungsfindung- und Umsetzung positive selbst wirksame Erfahrungen direkt erleben.

Das heißt: im doppelten Wortsinn zu erfahren, gestaltend auf die eigenen Lebensumstände einwirken zu können, Lasten nicht allein tragen zu müssen, sondern gemeinsam schultern zu können.

Das Quernetz: Die Datenbank für ehrenamtliche Organisationen

Auch 2021 basteln wir fleißig weiter am Quernetz. Das Grundgerüst steht, aber die Anpassung an die Handydarstellung stellt uns noch vor Herausforderungen. Außerdem planen wir parallel zum Quernetz eine Auflistung der Projekte auf einer Leipziger Stadtkarte.

Zwei Bachelor-Studierende in Informatik und Medieninformatik und ein Master-Student der HTWK arbeiten weiterhin an der Verbesserung des Quernetzes.

Raffaele Sassano, selbst Student an der HTWK, bildet die technische Schnittstelle zwischen den Studierenden und den Quernetzern.